Lumineszenz

by Kalte Tage

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about

THANK YOU: Nikita, Andy, Gump, Nicole, Thomas, Anton and everybody else who means something to us or supported us in any way!

Lumineszenz was inspired by: Interstellar, Somewhere, the island Giglio and its beauty and the Tuscan and the Peloponesian nightsky.

credits

released June 24, 2016

All songs written, recorded, performed and produced by Kalte Tage
Mixed by 6301719
Mastered by Nikita Kamprad
Artwork by Giovanni Raabe

" Bloody hell! Today's the release of this oppresive and gloomy black, doom, post metal bastard. It's not for the faint-hearted, that's for sure. The total album is full of dismal and murky moments, deep and quaky guitar walls are dominating. There's no need for breath-taking speed, most of the time they operate slow or in mid-tempo. The low-pitched strings engulf the listener straight in the abyss. The mournful and negative atmosphere is just overwhelming.
In comparison to the first album they improved their sound quality. Now everything merges together and sounds more naturally and broadly. They also have succeeded to shape their songs more compact.
My only point of criticism is the playtime, it's way too short, although a very intense experience." -Tasty Black Metal Abominations

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license

all rights reserved

about

Kalte Tage Munich, Germany

6301719: Vocals & Guitars
03913: Drums
11134077: Guitars

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Track Name: Lumineszenz I
Ferne Welten entstehen, erhellen das Firmament
Leuchtend dunkel zerbricht das blaue Gewölbe
Der Vorhang fällt, gibt die Sicht frei auf mehr
Lumineszenz
Das All erstreckt sich in ewiger Weite
Sterne fallen, strahlen in meinen Adern, fließen durch meine Venen
Ferne Welten entstehen, erscheinen am Himmelszelt
Körperlose Wesen und schwarze Wasser
Ruhe
Alles verstummt “Atme!“
Track Name: Lumineszenz II
Glühend rot steigt die Sichel aus den Wolken
Verschwindet hinter Felsen und versinkt im kalten Nass
Neonstreifen am Horizont
Glimmende Silhouetten einer künstlich dämmernden Welt
Scheinbar ewig währt ihr Schimmer
Schwebend in der Luft
Wird zum Begleiter einer namenlosen Schar, die niemals schläft
Track Name: Lumineszenz III
Der grelle Vorhang der Großstadt verwehrt mir die klare Sicht auf mehr
Verdeckt die Gestirne
Die Finsternis stirbt
Weicht dem kargen Flimmern der Farbe, hellen Strömen fahlen Lichts
Der Schein regiert
Kein Widerhall der letzten Worte, kein Eindruck bleibt
Alle Pfade verlaufen im Nichts, jeder Anlauf wird im Keim erstickt
Auf der ewigen Suche nach Bedeutung in einer ruhelosen Stadt
„Nimm mich mit, führe mich fort, ich will zurück!“
(Schweigsam verlischt das Licht)
Track Name: Lumineszenz IV
Es scheint eine tote Sonne
Verbrennt Beton und Stein
Fassade um Fassade schwindet der Geist
Ich ersticke Eingeengt zwischen Häusern, von Mauern erdrückt
Es scheint eine tote Sonne, flutet die Gassen, raubt mir den Willen
Es scheint eine tote Sonne, verbrennt mir die Haut
Die Massen reißen mich mit, treiben mich fort
Alles verschwimmt, verliert die Kontur, verschmilzt zu einer Substanz
Die Stadt fällt, zerbricht vor roten Himmeln
Die Stadt zerbricht
Track Name: Lumineszenz VI
Ich streife durch leere Räume und alte Bilder
Fotografien anderer Zeit
Vergangene Augenblicke, festgehalten, doch nie gelebt
Tausend verlassene Straßen, tausend erstarrte Gesichter im Neonschein
Raum für Raum, Szene für Szene
Umgeben von Stille werde ich zum Zuschauer einer Stadt ohne Inhalt, ohne Geschichte
Vermummte Schemen gleiten an kahlen Bäumen vorbei
Steinerne Riesen ragen aus dem Nebel empor
Kein Ton erklingt, kein Leben regt sich
Der Außenwelt den Rücken kehrend
Eine Existenz hinter beschlagenen Fenstern und grauen Wänden
"Warum bist du noch hier?"